Pfifferlinge als Ziel – Radtour zum Dorfkrug

Muss es für „aufneuenwegen“ eigentlich jedes Mal eine neue Strecke sein? Nach dieser Tour habe ich kurz überlegt, ob daraus überhaupt ein Beitrag werden soll. Die Wege kennen wir größtenteils, wir sind sie schon oft gefahren. Diesmal gab es kaum etwas Neues zu entdecken. Einen guten Grund, wieder zum Dorfkrug zu radeln, hatten wir trotzdem: die Pfifferlingkarte.

Schon im Frühjahr waren wir dort eingekehrt. Damals standen Knigge, das Gutshaus und die Glashütte im Mittelpunkt meines Berichts. Diesmal lockte uns vor allem die Aussicht auf ein gutes Essen – verbunden mit einer Radtour durch die vertraute Landschaft.

Über den Düth zum Dorfkrug

Für den Hinweg hatten wir die Strecke über den Düth und ein Stück auf dem Radweg Hameln–Berlin gewählt. Über Behrensen, Herkensen, Bäntorf und Brünnighausen ging es weiter Richtung Nesselberg und zur Sauparkmauer. Knapp 38 Kilometer standen für den Hinweg auf dem Plan.

Die Fotos zeigen, was diesen Septembertag unterwegs ausmachte: blauen Himmel, Sonne über den Feldern und schattige Abschnitte unter Bäumen. Auf den offenen Wegen reichte der Blick über die Landschaft bis zu den bewaldeten Höhen und Windrädern. Dazwischen lagen die kleinen Ortsdurchfahrten.

Vieles war vertraut. Trotzdem haben wir zwischendurch die Kamera herausgeholt. Ein Weg am Waldrand, eine Brücke mit Blumen, der Blick über die Felder – auch von einer bekannten Strecke nimmt man gern ein paar Bilder mit nach Hause.

An der Sauparkmauer entlang führte uns der Hinweg weiter. Die alte Steinmauer neben dem hellen Weg gehört zu den Motiven, die ich von diesem Tag festhalten wollte. Über Alvesrode und Völksen ging es schließlich Richtung Steinkrug und weiter zum Dorfkrug.

Der Anlass für die Wiederholung: Pfifferlinge

Für 12:30 Uhr hatten wir einen Tisch reserviert. Nach der Fahrt war Zeit für die ausgiebige Mittagspause, wegen der wir diese Runde geplant hatten.

Auf den Tisch kamen unter anderem Schnitzel mit Pfifferlingen, dazu Bratkartoffeln. Auch eine Suppe und ein Dessert gehörten dazu. Die Räder hatten erst einmal Pause, und wir konnten uns Zeit fürs Essen nehmen.

Vom Dorfkrug gibt es diesmal deshalb einige Bilder mehr: vom Gastraum mit seinen großen Fenstern und den alten Geräten an der Wand, vom Essen und vom Gebäude mit seiner Backsteinfassade. Sie gehören zu diesem Ausflug genauso wie die Wege durch Wald und Felder.

Wer ebenfalls eine Einkehr plant: Der Dorfkrug schließt im April 2027. Informiert euch vor einer Tour am besten direkt über die aktuellen Öffnungszeiten.

Über Springe wieder nach Hause

Zurück führte uns die Strecke über Völksen direkt nach Springe. Von dort ging es über Altenhagen I, Hachmühlen und Hilligsfeld wieder nach Hameln. So wurde aus Hin- und Rückfahrt eine Runde mit unterschiedlichen Streckenabschnitten.

Eine große Entdeckungstour war dieser Ausflug nicht. Wir kannten die Gegend und wussten, weshalb wir noch einmal zum Dorfkrug wollten. Vielleicht bekommt der Tag gerade deshalb einen kleinen Platz hier im Blog: Auch auf „aufneuenwegen“ darf es gelegentlich um Wege gehen, auf die wir gern zurückkehren.

Wer die Runde selbst fahren möchte, findet hier unsere aufgezeichnete Tour bei Komoot. Insgesamt kamen 70 Kilometer und 610 Höhenmeter zusammen – mit dem Dorfkrug als Ziel für die Mittagspause.

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