Zum Aschenputtel nach Polle

20. April 2013 | Von | Kategorie: Tagestouren

Das Weserbergland und das Leinbergland ist das Land der Gebrüder Grimm. In Polle war das Aschenputtel zuhause. Genauer auf der Burg hoch über der Weser.

Heute ging es um 9 Uhr in Richtung Polle los, nicht über den Weserradweg, sondern ab Kichohsen durch das Emmertal.

Das Wetter war sonnig aber kalt.

Zuerst geht es doch über den bekannten Weseradweg bis Kirchohsen, über die Weserbrücke folgen wir dann dem Emmerradweg, vorbei an Schloss Hämelschenburg weiter nach Bad Pymont bis in der Osterräderstadt Lügde. Kurz hinter Lügde verlassen wir die Straße und fahren auf guten Radwege bergauf. In Elbrinxen machten wir einen kurzen Stopp an der Kirche mit der Wittekind-Linde. Je nach Quelle sagt man dieser ein Alter von bis zu 900 Jahren nach.

Hinter Elbrinxen wird der Radweg steiler, aber immer gut befahrbar. In Rischenau verlassen wir den Radweg und folgen der Straße bis zum Kloster Falkenhagen. Wegen der Nähe zum Köterberg, dem Brocken des Weserberglandes, sind viele Motorradfahrer unterwegs. Bis Hummersen geht es weiter bergauf. Ab hier geht es bis auf einen kurzen Abschnitt runter ins Wesertal.

Gegen halb eins erreichen wir Polle. Im Restaurant Graf Everstein war für uns ein Tisch am Fenster reserviert. Toller Blick ins Wesertal. Die stark flatternden Fahnen versprechen für den Rückweg hefigen Gegenwind. Das Essen war wie immer sehr gut.

Den Weserradweg erreichen wir auf unserem Rückweg über die Weserfähre, eine der vielen noch vorhandenen Gierseilfähren. Mit Gegenwind geht es dann auf dem Weserradweg trotzdem recht gut voran.

Hinter Bodenwerder, kurz vor Schloß Hehlen bekam mein Hinterrad einen Platten. Der große Nagel steckte noch im Reifen, da hilft auch kein Unplattbar. Also Flicken, das Loch war ja groß genug. Bald ging es weiter. An der Brücke in Kirchohsen schloss sich unsere Runde. Um 18 Uhr waren wir endlich in Hameln. 95 Kilometer, gute Vorbereitung für unsere Berlintour.

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