Werratal Radweg

15. Mai 2016 | Von | Kategorie: Aktuelles

Anfahrt

Dieses Mal gibt es einen reinen Anfahrtag. Kein Stress, ob die Bahn wieder Verspätung hat und ob die Etappe noch zu schaffen ist. Um 6:44 Uhr ging es mit der S-Bahn von Hameln los. Umsteigen in Altenbeken und in Eisenach. Vor uns lag der Werratal-Radweg, den wir weiter an der Weser bis Hameln verlängerten. Insgesamt haben wir 475 abwechslungsreiche Kilometer gefahren. Besonders an der Oberwerra war der Radweg sehr anspruchsvoll. Gefahren sind wir die Tour vom 1. bis zum 7. Mai.

Der erste Blick auf die Bahnapp um kurz nach 5 Uhr zeigte, dass diesmal wohl alle Züge im Plan sind. Die S-Bahn nach Altebeken war fast leer nur wenige Fahrgäste waren unterwegs. In Altenbeken hatten wir 30 Minuten Zeit um auf den IC in Richtung Jena zu wechseln. Der IC war pünktlich nur ein Fahrrad war im Zug, so dass wir genügend Platz hatten. Das Grossraumabteil empfing uns dann mit einem unangenehmen Geruch. Ein Paar vor uns aß Frikadellen und Braten und auch sonst strömten sie keinen angenehmen Geruch aus. Zum Glück kam der Geruch nicht immer rüber.

Mit wenigen Minuten Verspätung – in Kassel gab es eine Stellwerksstörung – kamen wir in Eisenach an. Bis zur Weiterfahrt in über einer Stunde, stärkten wir uns bei einem Bäcker im Bahnhof. Schon um 10:40 Uhr kam unser Zug der Südthüringenbahn, ein einzelner Triebwagen, der uns nach Neuhaus am Rennweg bringen sollte. Um 11:14 Uhr ging es dann los. Bis Eisfeld fast immer entlang der Werra. Dann ging es hinein in den Thüringer Wald, über Sonneberg bis auf 835 m in Neuhaus am Rennweg. Nach fast 4 Stunden waren wir gegen 15 Uhr dort.

Unser Hotel, der Schieferhof war nur 200 m vom Bahnhof entfernt. Die Fahrräder wurden im Skiraum untergebracht. Das Hotel ist sehr schön, geräumige Zimmer. Wir haben ein Zimmer hinten raus, daher ist es recht ruhig.

Nach dem Einchecken schloss sich ein Ortsrundgang an. Zuerst suchten wir eine Gaststätte um etwas gegen den Durst zu tun. Das war aber nicht einfach. Der Ort ist recht gruselig. Plattenbauten, Leerstände. Es ist wenig los. In einem anderen Hotel wurden wir aber fündig. Weizenbier für 2,80 €, was will man mehr.

Danach ging es zurück in den Ort. Neuhaus hat eine sehenswerte Holzkirche und einige schieferverkleidete Häuser und viele Plattenbauten. Der Ort liegst direkt auf dem Kamm des Thüringer Waldes. Der Rennsteig führt direkt durch den Ort.

Kurz noch bei Lidl Mineralwasser für den nächsten Tag kaufen und aufs Abendessen warten.

Zum Abendessen gab es Rouladen mit Thüringer Klößen und Rotkohl, vorweg eine Bärlauchcremesuppe. Zum Essen gab es korrespondierende Weine. Alles sehr gut, von den Preisen her aber nicht für Einheimische gedacht, dafür ist es einfach zu teuer.

 

Etappe 1: Neuhaus – Vachdorf

77 Kilometer liegen vor uns. Dabei geht es 500 m bergab. Nach dem Frühstück geht es um 8:45 Uhr los. Es ist 3 Grad Plus und leicht nebelig. Das erste Stück begleitet uns der Rennsteigradweg. Rechts und Links, teilweise auch auf dem Weg, liegen die Reste des Schnees der vergangenen Woche. Es ist noch richtig kalt, aber mit den Windstopper Radhandschuhen geht es. Zum großen Teil lässt sich der Weg gut befahren, meist auf Schotter. Nach wenigen Kilometern stoßen wir zum ersten Mal auf ein Schild mit dem Logo des Werratalrawegs. Der Rennsteigradweg läuft aber weiterhin parallel. Am Dreistromstein, der die Wasserscheide zwischen Elbe, Weser und Rhein kennzeichnet, machen wir eine kurze Pause.

Mit einigen weiteren Anstiegen radeln wir, weiter durch den Ort Friedrichshöhe in den Wald hinein. Bis zur Werraquelle bei Fehrenbach folgen wir dem Rennsteigradweg. Diesmal eine Quelle, wie man sie sich vorstellt: aus einem bronzenen Löwenkopf kommt das Quellwasser heraus. Nach dem obligatorischen Foto an der Quelle, kehren wir ins Gasthaus, direkt an der Quelle ein.

Von der Quelle geht es dann bergab bis Sachsenbrunn und weiter bis Eisfeld. Hinter Eisfeld in Bockstadt, kehrten wir dann ein. In der Gaststätte „Zum Waidmann“ gab es keine Speisekarte, aber die wenigen typisch thüringischen Gerichte wurde uns schnell von der netten Bedienung aufgezählt. Wir nahmen Rouladen mit thüringischen Klößen und Rotkohl.

Auf überwiegend sehr gut asphaltierten Wegen ging es meist parallel zur Werra. Ab und zu ging es aber immer auch mal wieder recht steil bergauf. In Hildburghausen, der ehemaligen Residenzstadt von Sachsen-Hildburghausen, kehrten wir auf dem Marktplatz in der Sonne nochmal ein. Mittlerweile ist es wärmer geworden. Auch im weiteren Verlauf ging es oft kurz oder auch länger bergauf. Die stärksten Steigungen gab es in Grimmelshausen und Veßra. Hier besuchten wir auch das Kloster Veßra, neben dem ehemaligen Kloster ist auf dem weitläufigen Gelände auch ein agrarhistorisches Museum mit vielen Gebäuden zu sehen, die dort neu aufgebaut worden sind.

Nach der Weiterfahrt vom Kloster hieß es strampeln: unser Radweg führt sehr steil bergauf, aber im 2. Gang ging es gerade noch. Bloß nicht stehen bleiben. Bald radelten wir durch den Ort Themar. Auch im weiteren Verlauf bis Henfstädt folgte noch eine starke Steigung.

Zuletzt ging es nur noch entlang der Werra bis zu unserem Etappenziel Vachdorf. Hier übernachten wir im Hotel zur Werra. Zum Abendessen gab es Ökobier und Schnitzel.

 

 

Etappe 2: Vachdorf – Bad Salzungen

Heute ging es etwas später los. Die Nacht war sehr ruhig. Gegen 7:45 Uhr waren wir beim Frühstück. Um 9:00 Uhr radelten wir dann los. Hinter dem Hotel befand sich eine alte Holzbrücke über die Werra, hierdurch konnten wir abkürzen und uns den Weg durch den Ort ersparen.

Wir radelten durch das landschaftlich schöne obere Werratal. Nach ungefähr 15 Kilometer erreichten wir die ehemalige Residenzstadt Meinigen der Herzöge von Sachsen-Meiningen. Auf dem Marktplatz gab es eine Thüringer Bratwurst. Ein Stück weiter eine Keiler Weiße aus Lohr am Main. Franken lässt grüßen. Kurz nach verlassen der Fußgängerzone begann das ehemalige „Regierungsviertel“ mit Gebäuden im klassizistischen Baustil. Das Stadtbild erinnerte mich sehr stark an Detmold in Lippe, besonders das Theater.

Weiter ging es entlang der Werra Richtung Norden. Die Steigungen hielten sich diesmal in Grenzen. In Wasungen kamen wir zur Mittagszeit an. Kreuz und quer radelten wir durch die engen und verkehrsreichen Straßen, fanden aber keine Gaststätte. Eine Metzgerei bot Mittagstisch an, es gab Gulasch mit Nudeln und warmes Bier.

Hinter Wasungen folgte ein längeres Stück Straße, jedoch mit wenig Verkehr. Über Schwalungen erreichten wir Wernshausen. Immer wieder war die Werra, die hier schon etwas breiter ist, zu sehen. Hinter Breitungen folgten wir wieder für ein längeres Stück einer Straße, aber auch hier war wenig Verkehr. Hinter Immelborn ging es an mehreren Baggerseen vorbei.

Bald erreichten wir unser Ziel Bad Salzungen. Am historischen Gradierwerk tranken wir noch ein Bier. Danach waren es noch wenige Meter zum Hotel „Haus Hufeland“. Die Räder parkten wir im abgeschlossenen Innenhof. Das Hotel liegt direkt am Burgsee, wir hatten ein schönes Zimmer mit Balkon und Seeblick.

Ein kurzer Ortsrundgang schloss sich an. Abendessen gab es im Kurhaus am Burgsee, gegenüber dem Hotel. Es gab Steak mit Spargel. Sogar gleich zweimal, denn beim ersten Versuch war das Steak durchgebraten und zäh, das 300 Gramm Stück bestand aus einem 200er Stück und einem weiteren Halben und der Spargel war viel zu bissfest, um es vornehm auszudrücken. Die Bedienung war im Umgang mit Reklamationen geschult. Bald gab es den nächsten Versuch. Das Steak war besser, diesmal statt medium medium rare, in der Küche war man wohl vorsichtig. Der Spargel war auch etwas besser, perfekt leider nicht. Wirklich schade. Zum Glück wiederholte sich eine solche Panne nicht mehr.

Anschließend umrundeten wir noch den Burgsee, danach gingen wir noch kurz in Richtung Rathaus. Hier war jedoch schon alles geschlossen.

 

 

 

Etappe 3: Bad Salzungen – Eisenach

Es ging heute früh hoch. Ab 7:00 Uhr gab es Frühstück. Denn wir wollten um 9:00 Uhr im Nachbarort Merkers sein, um das Erlebnisbergwerk der Kali und Salz AG dort zu besichtigen.

Vom Hotel bekamen wir noch einen Ermäßigungsgutschein für das Bergwerk. Um 7:45 Uhr fuhren wir los, noch war das Wetter gut, es war jedoch kalt. Wieder vorbei am Gradierwerk, folgten wir dann dem Werratalradweg. Diesmal ging es wieder auf der Straße, die diesmal aber nicht so ruhig war. Später folgte wieder ein Radweg neben der Straße. Vor unserem Etappenziel ging es auf einem schlechten, nicht asphaltierten Weg entlang der Werra vorwärts.

Wir kamen bereits um 8:45 Uhr in Merkers an. Die Bergwerksanlagen waren schon von weitem zu sehen. Neben einigen wenigen anderen Besuchern, waren viele Schülergruppen da. Es gab zu Anfang einen Film über das Bergwerk, dem wir aber durch den Lärm der Schüler nicht folgen konnten. Wenig später ging es dann auch schon los.

Jeder bekam einen Kittel und einen Helm. Am Schacht wurden die Fahrmarken, die wir an der Kasse erhalten hatten eingesammelt und dann ging es 500 m in die Tiefe.

Unten wurden wir auf mehre offene LKWs verteilt. 20 Kilometer sollen vor uns liegen. Die Höhe beträgt 2,40 m und der LKW ist 1,20 m hoch. Aufstehen sollte man während der Fahrt also nicht, wie unser Fahrer bemerkte.

Mit 35 km/h ging es noch 300 m tiefer. Es fühlte sich an wie Acherbahnfahren. Erster Stop war ein Bunker, der als Konzerthalle genutzt wird. Danach eine weitere Station am Goldraum. Hier wurden im 2. Weltkrieg die Goldreserven der Reichsbank eingelagert. Jetzt wird es immer wärmer pro 100 m sind es drei Grad. Nach weiterer rasanter Fahrt, sind wir an der tiefsten Stelle mit 800 m angelangt. Hier ist gleichzeitig auch der Höhepunkt unserer Reise unter Tage, die Kristallgrotte mit unzähligen Salzkristallen. Dann geht es wieder zurück zum Schacht, gegen die Wetterrichtung, daher bläst uns ein starker Fahrtwind entgegen.

Oben angelangt geht es nach dem Umziehen wieder zu den Rädern, in einem Imbiss an der Hauptstraße von Merkers, gibt es eine schnelle Stärkung. Es sieht nach Regen aus. Im nächsten Ort Dornsorf zogen wir die Regensachen an. Kurz darauf fing es auch schon an zu regnen. Wir hatten jedoch schon heftigeren Regen. Insgesamt waren 62 Kilometer bis zu unserem Ziel Eisenach zu fahren.

Hinter Vacha mit der Brücke der Einheit erreichten wir zum ersten Mal Hessen. In Philipsthal bestimmte der Kalibergbau das Bild: Große Abraumhalden waren auch in den nächsten Orten wie Heringen zu sehen.

Der bisher in Thüringen sehr gut ausgebaute Radweg war in diesem Abschnitt richtig schlecht. Viel Straße mit LKW-Verkehr, nicht abspaltete lehmige Strecken. Plötzlich war alles wieder gut, neuer Asphalt: willkommen zurück in Thüringen.

Kurz vor Gerstungen kamen wir an einer außergewöhnlichen Rundkirche vorbei. Hinter Gerstungen folgte wieder ein neu asphaltierter Weg, der aber später endete. Ohne Asphalt war der Weg aber immer noch gut befahrbar. In Herleshausen berührten wir wieder kurz hessischen Boden. In Neuenhof schloss sich dann wieder ein längerer Abschnitt auf Straßen an.

Im Ort Hörschel verließen wir die Werra. In Hörschel beginnt der Rennsteig. Entlang der Hörsel radelten wir dann nach Eisenach. In Eisenach schwammen wir mit dem dichten Autoverkehr durch die Stadt. Unser Hotel Kaiserhof befand sich fast direkt in der Innenstadt. Für die Fahrräder gab es es einen Raum im Innenhof des Hotels, die Räder waren sicher und trochen aufgehoben.

Abendessen gab es in der Turmschänke, direkt neben dem Hotel. Dort gab es das beste Abendessen der gesamten Tour. Schon immer das beste Restaurant in Eisenach, bekommt es in allen Restaurantführern gute Kritiken. Nach dem Essen gab es in der Hotellobby noch ein Getränk.

 

 

 

Etappe 4: Eisenach – Altenburschla

Nach dem Frühstück ging es zur Bushaltestelle. Gepäck und Fahrräder blieben im Hotel. In 20 Minuten erreichten wir mit dem Bus die Wartburg. Noch ein weiteres Stück bergauf und wir sind da. Mit dem Fahrrad wäre es heftig gewesen. Ein atemberaubender Blick auf Eisenach belohnte uns.

Die Besichtigung fand in Form einer Führung statt. Die Wartburg ist die geschichtsträchtigste Burg Deutschlands und UNESCO Weltkulturerbe. Nach der Besichtigung ging es wieder mit dem Bus zurück in die Stadt. Ein kurzer Stadtbummel schloss sich an, zu Mittag gab es wieder thüringische Küche: Rouladen mit thüringischen Klößen.

Gegen 13 Uhr fuhren wir los. Wir folgten bis Hörschel wieder dem Weg vom Vortag, um den Werraradweg wieder zu erreichen.

In Hörschel stießen wir wieder auf den Werratal-Radweg. Im Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn gab es einen großen schönen Biergarten, den wir gerne zur Pause nutzten.

In Creuzburg ist die historische Werrabrücke ein beliebtes Fotomotiv. Hinter Creuzburg wurde das Tal enger. Oft ging es direkt an der Werra entlang. In Probstelzella kehrten wir noch einmal kurz ein. Hinter Treffurt waren wir dann endgültig in Hessen.  Durch die Orte Heldra und Großburschla erreichten wir dann unser heutiges Etappenziel Altenburschla.

Übernachtet haben wir in Altenburschla in der Gemeindeschänke. Eine Bett und Bike Unterkunft. Zu unserer Überraschung gab es keinen Raum für unsere Fahrräder: Die Kegelbahn war bis 23 Uhr belegt. Also mussten wir die Räder draußen an einer Kinderschaukel anschließen. In der Nacht wurden die Räder aber von den Mitarbeitern reingestellt.

 

 

 

Etappe 5: Altenburschla – Hann- Münden

Letzte Etappe des Werratalradweges. Unser heutiges Ziel ist Hann. Münden.

Eine erste Pause machten wir in der Kreisstadt Eschwege in der Fußgängerzone. Hinter Eschwege, wieder auf der anderen Werraseite liegt der Meinhardsee mit einem großen Campingplatz. Irgendwie hatten wir einen Abzweig übersehen und landeten im Labyrinth des Campingplatzes. Schnell fanden wir dann doch den richtigen Weg und es ging weiter Richtung Jestädt.

Hinter Jestädt radelten wir weiter geradeaus und verließen kurz den Werratal-Radweg. Die war ein Tip des Wirtes in Eschwege. Zwar nicht asphaltiert, aber landschaftlich viel schöner. Das Werratal wurde hier wieder enger, die bewaldeten Berge kamen näher.

In Allendorf direkt auf dem Marktplatz war ein gut besuchtes italienisches Restaurant. Wir saßen draußen in der Sonne. Hinter Allendorf erreichten wir nochmals ein Stück Thüringen. Hinter dem Ort Lindewerra verließen wir Thüringen dann endgültig und erreichten bald das hessische Witzenhausen. Von der berühmten Kirschenblühte sahen wir aber nichts.

Gegenüber von Hedemünden, ungefähr 10 Kilometer hinter Witzenhausen erreichten wir dann Niedersachsen. Noch eine kurze Rast und wir waren bald in Hann. Münden.

In der Altstadt von Hann. Münden stehen viele Fachwerkhäuser. Übernachtet haben wir im Hotel „Alter Packhof“ direkt an der Fulda. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel gab es ein gutes Abendessen im Hotel.

 

 

 

Etappe 6: Hann. Münden – Holzminden

Die Werra haben wir nun hinter uns gelassen. Nach dem Start geht es erst einmal zum Weserstein. „Wo Werra sich und Fulda küssen, Sie ihren Namen büßen müssen. Und hier entsteht aus diesem Kuss, Deutsch bis zum Meer der Weserfluss.“ Links neben dem Weserstein steht seit 2000 der neue Weserstein. Hier hat ein ungarischer Künstler versucht, den Zusammenfluss neu zu interpretieren.

Zurück geht es durch die Altstadt mit Ihren Fachwerkhäusern. Kurz bei Rossmann noch Sonnenschutzmittel kaufen und dann starten. Es sind auch andere Radler unterwegs, die Saison ist wohl eröffnet.

Das Tal ist nicht so eng wie teilweise das Werratal. Rechts und links sind die Berge bewaldet. In Bursfelde kehrten wir kurz in der Klostermühle ein. Bis Beverungen blieben wir auf der rechten Weserseite. In Oedelsheim – wieder in Hessen – aßen wir im Fährhaus zu Mittag. Vor Bad Karlshafen gab es wieder einige starke Steigungen. Die letzten der heutigen Etappe.

In Beverungen ging es über die Weserbrücke auf die andere Seite, eine eigene Radspur verschaffte uns Vorrang vor dem Autoverkehr. Jetzt sind wir bis Höxter in Nordrhein-Westfalen.

Da die Strecke jetzt flach war, kamen wir gut voran. Oben auf der anderen Weserseite kam Schloss Fürstenberg in den Blick. Danach ging es vorbei an den Godelheimer Baggerseen.

In Höxter direkt an der Weser gab es noch ein Allersheimer Weizenbier.

Vorbei am Kloster Corvey erreichten wir entlang einer großen Weserschleife bald unser heutiges Ziel Holzminden. Übernachtet haben wir im Weserhotel Schwager direkt am Radweg. Das Hotel ist eine umgebaute ehemalige Jugendherberge. Das Wetter war sonnig und warm, also konnten wir draußen mit Blick auf die Weser zu Abend essen.

 

 

 

Etappe 7: Holzminden – Hameln

Die letzte Etappe führt zurück bis nach Hameln. Die Strecke sind wir schon oft gefahren. Hinter Polle wird das Tal es in der Rühler Schweiz noch einmal enger. Kurz vor Bodenwerder gab es wie im am Campingplatz Himmelpforten eine kurze Einkehr.

Vorbei an Bodenwerden und Hehlen radelten wir dann bis zum Grohnder Fährhaus. Hier machten wir Mittagspause. Es gab Bier und Schnitzel.

Noch eine knappe Stunde und wir waren wieder zurück in Hameln.

 

 

 

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2 Kommentare auf "Werratal Radweg"

  1. dagmar arndt sagt:

    hallo, das ist wieder ein schöner bericht,
    ich fahre zur zeit sehr wenig, meine tochter arbeitet wieder Vollzeit und da sie alleinerziehend ist habe ich die enkel sehr oft, die fahren zwar auch schon aber noch nicht so weit,
    freue mich auf meinen bodenssee Urlaub, da fahre ich wieder 14 tage ganz für mich allein,
    ich wünsche schöne Pfingsten und noch viele schöne touren

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