Ostwestfalenrunde

30. Mai 2014 | Von | Kategorie: Mehrtagestouren

Das verlängerte Wochenende muss ausgenutzt werden. Der Schwan in Einbeck hatte keine Zimmer mehr frei. Also musste was neues geplant werden. Die Tour verbindet bekannte Wege mit neuem. Ziel ist Brakel in Westfalen. Übernachten werden wir im Hotel am Kaiserbrunnen.

Etappe 1: Hameln – Höxter – Brakel

Es ging um 8:30 Uhr los. 97 Kilometer liegen vor uns. Bis Höxter auf dem altbekannten Weserradweg. Gestern war Vatertag und auf dem Radweg waren tatsächlich an einigen Stellen Glasscherben von Flaschen, die den Vatertag nicht überlebt hatten. Schnell waren wir in Bodenwerder. Die Weserradweg-Saison ist jetzt wirklich eröffnet: Immer wieder kamen uns einzelne Radfahrer und Gruppen mit Gepäck entgegen. Wir fuhren gegen den Strom, denn der Weserradweg wird in allen Publikationen von Hann. Münden zur Nordsee beschrieben.

Wie bei der Heidelberg-Tour machten wir wieder am Campingplatz Himmelpforten in Bodenwerder eine Pause. Wieder habe ich kein Foto vom Melkhus für meine Kollegin gemacht. Einmal wird es schon klappen.

Weiter vorbei an Reileiffzen radelten wir Richtung Holzminden. Die Sicht war gut, so dass bei Polle der Köterberg, der Brocken des Weserberglandes gut sichtbar war.

In Holzminden kehrten wir wie immer im türkischen Restaurant „Magic Sofra“ ein. Weiter Richtung Höxter vorbei an Schloss Corvey, dass wir schon einmal besichtigt hatten. Die Seenplatte südlich von Höxter durchfuhren wir ohne Halt. Leider war es zum Baden noch etwas zu kalt.

Ab hier folgten wir dem Tal der Nethe. Es ging immer leicht bergauf durch schöne Landschaft. In Brakel war dieses Wochenende Stadtfest. Durch die ganzen Buden und Bühnen kam leider kein Altstadtflair auf.

Unser Hotel liegt ruhig außerhalb von Brakel am Kurpark. Die Terrasse liegt in der Sonne gerade das richtige um nach einer Radtour zu entspannen.

Etappe 2: Brakel – Steinheim – Schiedersee – Bad Pyrmont – Hameln

Die Nacht war sehr ruhig. Im Hotel waren viele Belgier die zu einem Treffen in Brakel angereist waren. Bis 1995 war in Brakel eine belgische Garnison stationiert. Nach dem Frühstück ging es gegen 9.15 Uhr los. Bis Nieheim ging es leicht bergauf. Wir folgten der Ostwestfalenstraße auf separaten Radwegen, teilweise nutze der Radweg die alte Straße, die durch neue Führungen ersetzt worden ist.

Ab Nieheim radelten wir bergab über gut asphaltierte Feldwege nach Steinheim. In Steinheim erreichten wir das Tal der Emmer. Noch eine halbe Stunde bis zum Schiederstausee. Noch immer wird an der Umflut für die Emmer gebaut, die ein weiteres Verlanden des Sees durch Ablagerungen verhindern soll. Bei den Seeterrassen, direkt am See machten wir Mittagspause.

Weiter ging es am Nordufer über Glashütte, da der direkte Weg am See wegen der Bauarbeiten gesperrt war. Über den Damm radelten wir dann weiter Richtung Lügde. Seit Fertigstellung der Ortsumgehung lässt es sich gut durch die Innenstadt fahren. Später ging es durch Felder nach Bad Pyrmont. Hier machten wir noch eine Pause in einem der vielen Gaststätten auf der Hauptallee.

Die letzten Kilometer führten und weiter durchs Emmertal durch Thal und Hämelschenburg bis Emmertal. Kurz hinter Hämelschenburg grüßte uns ein Schild „Radwegschäden“, richtig wir sind wieder in Niedersachsen. In Emmertal schloss sich unsere Runde, er Weserradweg begleitete uns dann bis Hameln.

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Ein Kommentar auf "Ostwestfalenrunde"

  1. dagmar arndt sagt:

    danke für die schöne beschreibung….

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